Bombendrohung und Erpressung per E-Mail: So entlarven Sie den Spam-Betrug

„In Ihrem Gebäude wurde ein Sprengsatz platziert – zahlen Sie, sonst …“: Solche Bombendrohungen per E-Mail klingen wie aus einem schlechten Actionfilm, sind aber eine reale und wiederkehrende Betrugsmasche. Sie gehört zur gleichen Familie wie die „Sextortion“-Erpressung, bei der angeblich kompromittierendes Material veröffentlicht werden soll.

Wie die Masche funktioniert

Die Erpresser verschicken massenhaft gleichlautende E-Mails und setzen auf Angst und Zeitdruck. Gefordert wird meist eine Zahlung in Kryptowährung, um die Spur zu verwischen. Entscheidend: In aller Regel steckt keine echte Bedrohung dahinter – die Angreifer kennen weder Sie noch Ihr Gebäude, sondern verschicken ihre Drohungen breit gestreut nach dem Zufallsprinzip.

So reagieren Sie richtig

  • Nicht zahlen und nicht auf die E-Mail antworten.
  • Die Nachricht als Beweis sichern (nicht sofort löschen).
  • Bei einer konkreten Bombendrohung im Zweifel die Polizei (110) informieren – die Bewertung übernehmen die Behörden.
  • Die IT-Verantwortlichen einbinden und die Absenderadresse blockieren.
  • Mitarbeitende informieren, damit niemand in Panik gerät oder zahlt.

Wir helfen Ihnen, Ihre Mitarbeitenden für solche Maschen zu sensibilisieren und Ihre E-Mail-Sicherheit zu stärken. Mehr unter IT-Security.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert